Urbanes Zentrum,  Sport / Vereine

07.05.2018

Einweihung der neu gestalteten Skateanlage im Dortmunder Stadtgarten

Ansehnlich war die mit Tags und Schmierereien überzogene Skateanlage im Dortmunder Stadtgarten schon lange nicht mehr. So entstand mit Blick auf das Cityfest DORTBUNT die Idee einer Umgestaltung. Am 5. Mai war es dann soweit - die frisch aufpolierte Anlage wurde mit einem großartigen Skatecontest feierlich eröffnet.

Der Startschuss zum Projekt fiel vor knapp drei Monaten. Die Initiative hatte das Kampagnenteam von "Dortmund überrascht. Dich." ergriffen, um den Schandfleck in dem sonst ansehnlichen Park zu beseitigen. Viel Zeit blieb für das Vorhaben allerdings nicht, die Suche nach Kooperationspartner verlief allerdings schnell und erfolgreich.

Übersicht der bunten Skateranlage

Eine Kooperation aus Dortmunder Akteuren

Innerhalb kürzester Zeit wurden alle Akteure zusammen gebracht. Nach einem Ortstermin stand fest, dass die Federführung für Konzept und Umsetzung bei den Urbanisten liegen würde.

In Zusammenarbeit mit dem Künstler und Grafiker Oliver Mark entstand ein bunter Farbmix aus den neun Grundfarben der Imagekampagne.


Großartige städtische Unterstützung

Das städtische Tiefbauamt sperrte zwei Wochen vor Eröffnung das Gelände ab, damit die Künstler ungestört arbeiten konnten.

Zuvor hatte die Stadtteilwerkstatt die gesamte Skateranlage grundiert und für den finalen Farbanstrich aufbereitet.


Verewigung vom Künstler Oliver Mark an der Rampe
Flyer Urbanisten e.V.

Große Einweihung beim Dortmunder Cityfest Dortbunt

Für das Rahmenprogramm am Tag der Eröffnung sorgte die Skateboardinitiative Dortmund.

Vor Ort konnten junge Talente im Rahmen einer Skateschule ihr Können testen. Die Ausrüstung von Schonern bis hin zum Board wurde leihweise zur Verfügung gestellt.

Schnuppern und Austesten können alle Interessierten übrigens jederzeit gerne. Wöchentlich finden in der Skatehalle am Dietrich-Keuning-Haus Kurse statt.

Die Resonanz auf die optische Verschönerung war großartig.

Die Skater hatten ihre Mitglieder zum „Familienausflug“ mobilisiert, mehrere hundert Zaungäste verfolgten begeistert die Vorführungen auf der Rampe. DJ Max Wermuth sorgte für den passenden Sound im Hintergrund.


Neues Zeitziel für den Umbau der Skateranlage im Dortmunder Stadtgarten

Den Skatern reicht eine farbliche Umgestaltung aber nicht. „Trotz neuem Glanz fehlt es an Substanz“ lautet ihre Botschaft.

Sie bemängeln, dass die Elemente teilweise veraltet oder falsch positioniert sind. 

Mittelfristig wird Abhilfe gewünscht. Umso mehr waren alle Beteiligten erfreut, dass sich Birgit Zoerner aktiv an dem zukünftigen Prozess beteiligen wird.

Die zuständige Dezernentin für Sport- und Freizeit war zur Einweihung erschienen und zeigte sich sehr aufgeschlossen für die Pläne.

Zeitziel für den Umbau der Skateanlage: zwei Jahre.

Impressionen:

Skatboardinitiative Dortmund bei der Eröffnung
Kleiner Skater auf der großen Pipe
Sonnige und ausgelassene Stimmung im Stadtgarten an der Rampe
Sonnige und ausgelassene Stimmung im Stadtgarten an der Rampe
Skatebords standen zum Verleih bereit
Blick von der großen Rampe
Stand der Skateboardintiative
Seite der Halfpipe mit dem Schriftzug "Dortmund überrascht. Dich."
"Dortmund überrascht. Dich" und die Skateboardintiative

Fotos: Alina Schessler

Der Künstler:

Oliver Mark ist als Grafiker und Künstler seit 2008 gestalterisch tätig. Sein Studium in der Fachrichtung Kommunikationsdesign absolvierte er an der FH Dortmund.

Neben Gestaltungen im öffentlichen Raum führt er auch klassische grafische Arbeiten aus und engagiert sich seit 2012 immer wieder in verschiedenen Kreativworkshops mit Kindern, Erwachsenen und Jungendlichen.

Zuletzt wirkte Oliver auch bei der Gestaltung der Gabionenwand an der B54 mit. Er erstellte den Entwurf und übernahm die künstlerische Leitung der Umsetzung.

Oliver Mark
Oliver Mark

Foto: Dortmund Agentur/Thomas Kampmann

Die Fotografin:

Die junge Fotografin Alina Schessler lebt in Dortmund und hat das Event für uns fotografisch festgehalten und begleitet.

Alina hat an der FH Dortmund Grafikdesign studiert. 2014 hat sie im Laufe des Studiums bei einem Fotokurs ihre Leidenschaft für die Fotografie für sich entdeckt.

"Ich fotografiere gern Menschen, weil ich den Umgang mag, und ich liebe es, Szenerien einfach so festzuhalten, wie sie passieren; also nichts stellen zu müssen", so die junge Künstlerin.

Alina besitzt das Talent, Emotionen und Stimmungen authentisch einzufangen. 

Alina Schessler
Alina Schessler

Foto: Alina Schessler/privat