Kultur

12.02.2020

Museum Ostwall im Dortmunder U führt kostenlos durch neue Ausstellung

Kunst betrachten, sich austauschen: Nach mehrmonatigem Umbau hat das Museum Ostwall mit einer neuen Ausstellung und einem neuem Raumkonzept wieder geöffnet: "Body & Soul. Denken, Fühlen, Zähneputzen“ ist seit Anfang Februar zu sehen. Eine kostenlose Führung durch die Sammlung gibt es ab sofort jeden Sonntag und jeden vierten Donnerstag im Monat. 

„Body & Soul. Denken, Fühlen, Zähneputzen“

Blick in die Ausstellung "Body & Soul" im Museum Ostwall

Blick in die Ausstellung "Body & Soul" im Museum Ostwall, hier auf die Werke "Femme nue couchée" von Pablo Picasso (l.) und "Pro-Kopf-Bierproduktion in Deutschland", Künstler unbekannt (Produktion: André Molkenthin). ©Roland Gorecki

Farbige Wände, wiederentdeckte Werke: Nach dem Umbau begrüßt das Museum Ostwall (MO) die Besucher*innen in der vierten und fünften Etage im Dortmunder U mit einigen Neuerungen. „Body & Soul. Denken, Fühlen, Zähneputzen“ heißt die Ausstellung, die Werke aus der Sammlung des Museums mit ganz normalen Alltagssituationen zusammenbringt. Das passt. Denn schon 2010, dem Jahr der Kulturhauptstadt Europas und als das MO vom Ostwall ins Dortmunder U zog, gab es den Leitgedanken, die Trennung zwischen Kunst und alltäglichem Leben aufzuheben. Und so ist, wie in allen Daueraustellungen städtischer Museen, auch der Eintritt zu „Body & Soul“ frei.

Kostenlose Führungen 

Wer mehr über die neue Ausstellung erfahren möchte, kann ab sofort sonntags oder an jedem vierten Donnerstag im Monat an einer 90-minütigen kostenlosen Führung teilnehmen. Los geht es sonntags immer um 15 Uhr, an jedem vierten Donnerstag um 18 Uhr. Treffpunkt ist jeweils am Eingang auf Ebene 5. 


Museum Ostwall, "Body & Soul", Blick in die Ausstellung

Mehr Aufenthaltsqualität und Gemütlichkeit entsteht unter anderem durch Sitzsäcke und helle, offene Räume. ©Roland Gorecki

Museum Ostwall, "Body & Soul", Blick in die Ausstellung

Zwei Jahre lang zeigt die Ausstellung 137 Werke aus der Sammlung des Museums, die verschiedene Aspekte unseres Körpers, aber auch unseres Seelenlebens erforschen. ©Roland Gorecki

Mehr Aufenthaltsqualität und Gemütlichkeit

Hier fällt auch direkt die erste Veränderung auf: Die Etagen selbst präsentieren sich ganz in Pink. Gemeinsam mit dem niederländischen Designbüro Soda hat das Team des MO im Dortmunder U ein komplett neues Raumerlebnis geschaffen. So sorgen größere Räume und niedrigere Wände für eine leichtere Orientierung, es gibt weniger optische Störungen, beispielsweise durch nicht-reflektierenden Fußboden. Die Farbgestaltung, Beschriftung und großformatige Fotografien verbinden das Museum mit dem Treppenhaus. Durch das neue Farbkonzept, umgearbeitete Möbel, mehr Rundungen, hellere und wärmere Farben, Teppiche, Kissen und Sitzsäcke entsteht mehr Aufenthaltsqualität und Gemütlichkeit.

„Kunsttrainingsplan“ informiert über weitere Angebote

Ausführliche Informationen zur neuen Sammlung und den neuen Räumen gibt es auf dortmund.de.  Weitere Angebote der Kunstvermittlung des Museum Ostwall im Dortmunder U sind im „Kunstrainingsplan“(PDF) zu finden.