Eine Stadt. Viel Wirtschaft.

Schon gewusst?

Gemeinsam mit der DSW21 entwickelt die Stadt den 50.000 qm großen Digital-Campus an Europas größtem Binnenhafen

Die Stadt Dortmund hat im Norden Großes vor. Seit mehr als zehn Jahren wurde über eine Entwicklung der Speicherstraße nach dem Vorbild des Kreativkais in Münster nachgedacht.

Jetzt steht fest, der Hafen wird zu einem „Digital-Campus“ mit 5.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen. Das neue Bürogebäude „Leuchtturm am Anleger“ entsteht an der Speicherstraße, dazu kommt die neue Akademie Theater und Digitalität. 

Auf rund 6.000 Quadratmetern sollen die digitalen Angebote des Medienhauses im „Lensing Media Port“ im alten Schenker-Gebäude gebündelt werden. Eine erste Adresse für Start Ups, Kreative, Gründer. Dazu kommt eine neue Promenade mit schicken Büros am Wasser. 

In einem kleinen Zipfel der Ruhrmetropole Dortmund wird die Ausstattung der prestigeträchtigen Apple-Stores gefertigt

DULA-Studio in Dortmund

Dula steht für Dustmann-Ladenbau. Und Dula im beschaulichen südlichen Vorort Hombruch baut die Möbel für eines der wertvollsten Unternehmen der Welt: Apple.

Jedes Gerät bekommt eigens dafür entworfene und gebaute Möbel, auf denen es präsentiert wird. Passgenau, Fugen, die kaum als solche zu erkennen sind, Schubladen, über deren Leichtgängigkeit man nur staunen kann. Für die Apple-Zentrale entwickelte Inhaber Heinz-Herbert Dustmann sogar den Konferenztisch, baute dazu die Möbel für einige der bekanntesten Apple-Stores in London, Berlin und Paris. Dula hat acht Produktionsbetriebe, baut aber auch Möbel für BMW, Leica oder Zara, rüstet dazu Kreuzfahrtschiffe wie die „MS Europa“ und die „MS Queen Elizabeth II“ aus. 

Das europäische Zentrallager von IKEA in Dortmund hat eine Lagerfläche, die so groß ist wie 200 Fußballplätze

Wer in Europa bei IKEA einkauft, findet dort Möbelstücke, die zuvor in Dortmund sortiert wurden. Das IKEA-Logistiklager auf einer ehemaligen Abraumhalde im nördlichen Vorort Ellinghausen ist das einzige Lager dieser Art in Europa und beliefert über 200 Möbelhäuser in 20 Ländern.

Die Fakten sind gigantisch. 1.500 Mitarbeiter, dreimal so groß wie der Vatikanstaat, insgesamt 135 Hektar. Das 2003 eröffnete und mehrmals erweiterte IKEA-Logistiklager für Europa ist so groß wie 200 Fußballfelder, die Regale sind 34 Meter hoch und bieten Platz für 791.000 Paletten.

Im weltumspannenden Ikea-Reich ist Dortmund Dreh- und Angelpunkt, der pro Tag von 400 Lkw angefahren wird. Schon jetzt ist die Revierstadt die weltgrößte Logistik-Drehscheibe des Möbelgiganten.

1.300 erfolgreiche Unternehmensgründungen und mehr als 8.000 Arbeitsplätze - das schaffen die 39 start2grow-Gründungswettbewerbe seit 2001

Das ist eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Seit 2001 gibt es jährlich den bundesweiten Gründungswettbewerb „start2grow“ der Wirtschaftsförderung Dortmund mit dem Ziel, neue, innovative Geschäftsideen mit dem besten Businessplan zu unterstützen. 

Über 5.500 Teams haben an bisher 39 start2grow Wettbewerben teilgenommen, mehr als 1.300 Unternehmen gegründet und mehr als 8.000 Arbeitsplätze geschaffen. Dortmund als Technologie- und Wissenschaftstandort bringt viele StartUp Ideen hervor. Doch neben attraktiven Preisgeldern von bis zu 40.000 Euro erhalten alle Teilnehmer auch kostenfreies Coaching und hilfreiche Tipps. 

Bestes Beispiel. Die F&A Manufaktur aus Dortmund, die Fahrräder, Lastenräder und Add-Bikes nach Kundenwunsch herstellt und den Förderpreis im Jahr 2013 gewann. Seitdem heißt es: Fahrräder made in Dortmund.

start2grow

In den Minen der Welt zuhause - Weltmarktführer in Dortmund zu Hause

Sind so groß und schwer, dass sie nur in Einzelteilen transportiert werden können. Es geht um die Produkte des Bau-und Bergbaumaschinenproduzent Caterpillar, der im Standort Dortmund Grosshydraulikbagger mit Einsatzgewichten von bis zu 1000 Tonnen und 20 Meter Größe entwickelt und montiert.

30 Schwerlasttransporter sind nötig, um solche Bagger zum Einsatzort zu bringen. Der Standort mit rund 570 Mitarbeiter/innen kann auf 126 Jahre Erfahrung im schweren Maschinenbau, angefangen unter Orenstein und Koppel im Jahr 1893, zurückblicken. Der erste Hydraulikbagger RH 5 wurde im Jahr 1962 gebaut. Dieser ist auch heute noch als Erinnerungsstück am Standort ausgestellt.



Caterpillar
Caterpillar Mining

Mit mehr als 2 Millionen Passagieren im Jahr ist der Dortmunder Flughafen der drittgrößte Flughafen in NRW

Der Dortmunder Flughafen hebt ab. Zumindest in Sachen Passagierzahlen. 

2.284.176 Fluggäste nutzten 2018 den drittgrößten Flughafen in NRW für ihre Reise, 14 Prozent mehr als noch 2017.  Insgesamt starteten und landeten am Dortmund Airport 15.189 Flüge bei 38 unterschiedlichen Destinationen.

Der Dortmund Airport ist sowohl für Urlaubsreisende, Geschäftsreisende als auch für Personen, die Freunde oder Familie im Ausland besuchen wollen, von großer Bedeutung. Das spiegelt sich auch in den Top-Destinationen wider. Die beliebtesten Reisezielen sind Kattowitz, London und München. Seit 2018 werden neue Ziele in Polen, Rumänien, Ungarn, Moldawien, Albanien, dem Kosovo, Österreich und der Ukraine angeflogen. 

Der Tourismus in Dortmund ist mit einem Bruttoumsatz von 1,4 Milliarden Euro ein bedeutender Wirtschaftsfaktor 

Der BVB, die Pink-Floyd-Ausstellung im U, die Dart-EM oder die zahlreichen Messen und Tagungen in der  Westfalenhalle ziehen immer mehr Gäste in die Stadt.

Das Tourismusgeschäft in Dortmund boomt. Auch 2018 gab es wieder ein deutliches Plus an Gästen und Übernachtungen in den 65 Dortmunder Hotels. In den letzten 15 Jahren haben sich die Übernachtungszahlen quasi verdoppelt. Waren 2010 noch rund 850.000 Übernachtungen zu verzeichnen, hat die Ruhrmetropole im Jahr 2018 einen neuen Rekord erreicht. Mehr als 1,3 Mio. Übernachtungen gegenüber 1,26 Mio. im Jahr  2017.

Vor allem auch Gäste aus dem Ausland haben einen wachsenden Anteil der der Übernachtungsstatistik. 2017 kamen besonders viele Gäste aus Großbritannien (18.854,  durchschnittlich 1.570 pro Monat) und den Niederlanden (17.446, durchschnittlich 1.450 pro Monat). Auch bei Schweizern, Österreichern, Franzosen und Polen ist die Stadt nach wie vor beliebt. Das Ziel von zwei Millionen Übernachtungsgästen soll 2024 geknackt werden.

Die 33.000 Quadratmeter große Thier-Galerie gilt als eine der innovativsten Shopping-Center Europas

Im Schnitt 30.000 Besucher täglich und an Samstagen vor Weihnachten gut 90.000: Im September 2011 ging die Thier-Galerie mit 160 Geschäften,  zahlreichen Cafés und Restaurants und 33.000 Quadratmetern Verkaufsfläche an den Start und gehört damit auch acht Jahre später zu den innovativsten Shopping Centern Europas. Zumal die Thier-Galerie nicht irgendwo am Rande der Dortmunder City liegt, sondern mitten im Herzen der Innenstadt. Die Thier-Galerie ist und bleibt hochaktuell. So hat sich die  Thier-Galerie unlängst in eine Konzerthalle verwandelt: Schlagersänger Jürgen Drews stand auf einer kleinen Bühne im Erdgeschoss.

Noch dieses Jahr wird es Dortmunder Honig, direkt vom Dach der Thier-Galerie, zu kaufen geben. Zwei Bienenstöcke stehen dort, um die Bienen vorm Aussterben zu bewahren

Thier-Galerie