Eine Stadt. Viel Technologie.

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In Dortmund findet der weltweit größte Versuch zur Anwendung künstlicher Intelligenz in der Logistik statt.

Zum 30-jährigen Bestehen eröffnete das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML die Forschungshalle für "Zellulare Fördertechnik“ (ZFT). Hier untersuchen die Wissenschaftler, wie sich "Schwarmintelligenz“ für die Logistik nutzen lässt. Ziel ist es, Versorgungsketten energiesparender zu gestalten und flexibler auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren zu können.

Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik

Brückenbaufirmen aus Dortmund, darunter August Klönne, C.H. Jucho und Union Brückenbau, waren in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der ganzen Welt gefragt und haben auch in Dortmund etliche Spuren hinterlassen.

Foto: Peter Kocbeck / Hoeschmuseum

„Meisterhaft konstruiert und genietet“ – Stahlbrücken aus und in Dortmund genossen weltweit einen hervorragenden Ruf. Die Entwicklung des Dortmunder Brückenbaus nahm ihren Anfang im Jahre 1856, als in Köln durch die Cöln-Mindener-Eisenbahn mit dem Bau einer festen Brücke über den Rhein begonnen wurde. Die meisten Dortmunder Eisenbrücken entstanden nach 1910, als die Gleise des neuen Hauptbahnhofs auf Dämme gelegt und die Hauptstraßen der Innenstadt mit Brückenbauwerken versehen wurden. Davon zeugen heute u.a. noch die Brücke über die Kaiserstraße am Körner Hellweg, die Brücke über die Klönnestraße, die Brücke an der Weißenburgerstraße, die Brücke über die Oesterholzstraße sowie das zweistöckige Brückenbauwerk am Standort Oestermärsch/Bleichmärsch.

In Dortmund forscht neben Universitäten und Hochschulen auch die Stadtverwaltung.

Die Feuerwehr der Stadt Dortmund ist an zahlreichen Forschungsprojekten in der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union als sog. Endanwender neuer Sicherheitstechnologie und -konzepte beteiligt. Das Sicherheitsniveau von Bürgerinnen und Bürger wird dadurch kontinuierlich weiter entwickelt. Um Ideen zu realisieren, unterstützen engagierte Projektpartner aus Industrie und Wirtschaft das Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie (IFR).

Rund 1.900 Unternehmen der Zukunftsbranchen beschäftigen in Dortmund über 40.000 Menschen.

Dortmund steht für ein wirtschaftliches Zentrum mit langjähriger Erfahrung zu innovative Wandlungsprozessen. Wirtschaft und Wissenschaft kooperieren auf vielen Feldern miteinander und sind in Zeiten zunehmender wirtschaftlicher Globalisierung wesentliche Garanten für die Wettbewerbsfähigkeit der Stadt.

Eine in Dortmund entwickelte Software lässt Gandalf im "Herr der Ringe“ über Mittelerde fliegen.

Science.D.Visions GbR erhielt bei der Oscar-Verleihung 2002 den "Technical Achievement Award" für die Software "3D-Equalizer". Damit können Computeranimationen in bereits abgedrehte Filmsequenzen eingesetzt werden - unter anderem in folgenden Filmen Total Recall, Men In Black III, Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten, Harry Potter und die Heiligtümer des Todes.

Mit rund 280 Unternehmen und über 8.500 Mitarbeitern zählt der TechnologiePark Dortmund zu den erfolgreichsten in Europa.

Auf dem Gelände des 1985 gegründeten TechnologieParks arbeiten heute rund 8.500 Beschäftigte vor allem in der Informationstechnologie, der Mikrotechnik, der Logistik und der Biomedizin. Keimzelle des TechnologieParks ist das TechnologieZentrum, in dem Gründer unterstützt werden.  

Foto: Benito Barajas

TechnologiePark Dortmund