Eine Stadt. Viel Ökologie.

Schon gewusst?

Die Dortmunder Nordstadt ist stolz auf den in NRW größten zusammenhängenden Häuserbestand der Gründerzeit

Rund 60.000 Menschen leben im Stadtbezirk Innenstadt-Nord, zu dem die  Quartiere Borsigplatz, Hafen und Nordmarkt gehören. Ihren besonderen
Charme gewinnt die Nordstadt als größtes zusammenhängendes  Gründerzeitviertel in NRW. Die städtebauliche Reichhaltigkeit ist zugleich
ein Zeugnis des historischen Wandels der Stadt und zieht gemeinsam mit der sozialen Vielfalt ein junges Szenepublikum an.

Mit 70,7 Prozent Freifläche gehört Dortmund zu den grünsten Großstädten Europas

Dortmund

Die Berliner Morgenpost hat 185 Satellitenbilder ausgewertet und zu einem detaillierten Bild zusammengesetzt. Dabei wurde Grün nicht nur
sicht-, sondern auch zähl- und vergleichbar, da die Bewertung neben öffentlichen Grünflächen, Feldern und Wiesen auch an Hand von grünen Oasen auf privaten Grundstücken (Erde / Dach) erfolgt ist.

Die Hansestadt  Hamburg ist demnach mit Dreiviertel der Fläche (71,4 %) grüne Spitze unter den 14 Städten mit mindestens einer halben Million Einwohner.
Dortmund folgt schon knapp dahinter (70,7 %) vor Stuttgart (69,9 %), Dresden (69,4 %) und Bremen (68,2 %). Berlin (59 %) rangiert im Mittelfeld (Rang 8), München (49,9 %) liegt abgeschlagen auf Platz 12, Schlusslicht der Top 14 ist Leipzig (42,4 %).

Das Deutsche Rosarium im Westfalenpark ist mit 2.600 Sorten eine der größten Rosensammlungen der Welt

Zur Bundesgartenschau 1969 im Dortmunder Westfalenpark wurde der Grundstock für das Rosarium gelegt, das heute mit seinen 2.600 Sorten zu den größten Rosensammlungen rund um den Globus gehört. Ein Kleinod im Rosarium bildet der 120 Jahre alte Kaiserhain des Westfalenparks. Den Besucher erwarten historische Rosengärten ebenso wie ein Duft- und Wildrosengarten.

Rosarium

Kommunal, national und international pflegt Dortmund ein Klimabündnis mit 1.700 Kommunen aus 26 europäischen Ländern. 

Dortmund gehört dem Klima-Bündnis an, das als größtes europäische Städtenetzwerk zum Klimaschutz gilt. Mit insgesamt rund 1.700 Städten aus 26 europäischen Ländern hat Dortmund ein Ziel: Die Treibhausgase bis zum Jahr 2030 um 50 Prozent reduzieren. Der Städtepakt besteht seit mehr als 25 Jahren und arbeitet partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder für den Schutz des Weltklimas zusammen. Dortmund verbindet lokales Handeln mit globaler Verantwortung.

Klimabündnis

Dortmund, erste Fairtrade-Stadt im Ruhrgebiet, ist seit 2009 vorbildlicher Teil der Kampagne Fairtrade-Towns in 30 Ländern mit rund 2.000 Städten, darunter Rom, Brüssel und San Francisco 

Ob Rathaus, Firmenkantine, Sportverein oder Lebensmittelgeschäft:
Vielerorts bieten sich Anknüpfungspunkte für den Fairen Handel. Dortmund hat bereits 2009 alle Kriterien erfüllt, um Fairtrade-Stadt zu werden – als erste Kommune im Ruhrgebiet.

Seither gehört die Stadt dem Fair-Trade-Bündnis an. Ihm haben sich inzwischen aus 30 Ländern über 2.000 Städte angeschlossen, darunter Rom, Brüssel und San Francisco. In Dortmund arbeiten zahlreiche Akteure an der Weiterentwicklung des Fairen Handels, um das Angebotsspektrums auszubauen und gesellschaftliche Impulse zu setzen.

Fairtrade-Stadt 
Dortmund

Dortmund wird zur Pilotregion für E-Mobilität mit der größten Ladeinfrastrukturdichte in der Region

Dortmund stellt die Weichen für die Zukunft: Mit einem ganzheitlichen Konzept soll die Mobilität in der Stadt effizienter und umweltfreundlicher gestaltet werden.

Dortmund wird danach die höchste Dichte an Ladestationen für E-Autos bekommen, damit die Attraktivität von Elektrofahrzeugen weiter an Fahrt gewinnt. Der ambitionierte Plan kennt aber noch weitere Handlungsfelder wie die Vernetzung von Verkehrsträgern, die Radverkehrsförderung oder die Digitalisierung des Verkehrs.

Dortmund ist seit 2012 Gründungsmitglied der Initiative „Kommunen für biologische Vielfalt.

Die Vision: Kommunen sollen hochwertige Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen sein. Um das Ziel zu erreichen, haben sich in Deutschland 167 Städte und Gemeinden zusammengeschlossen.
Dortmund gehört seit 2012 dazu. Die Initiative für biologische Vielfalt hat das Bundesamt für Naturschutz ins Leben gerufen und will mit zahlreichen Projekten die Artenvielfalt erhalten.