PHOENIX strahlt weit über die Region hinaus

Deutscher Städtebaupreis 2018 geht an die Stadt Dortmund

Der Städtebaupreis 2018 geht nach Dortmund! „Die Kombination aus urbanem, historisch gewachsenem Kern, einem Gewerbe-, Freizeit- und Kulturstandort sowie einem hochattraktiven Wohn-, Arbeits- und Dienstleistungsstandort am See ist überregional einzigartig. Aufgrund der vielschichtigen Qualitäten erreicht PHOENIX regionale Strahlkraft über das Stadtgebiet von Dortmund hinaus.“ So lautet die Jury-Begründung der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL).

Übersicht über das Phoenixgelände. Vom See zu den Hochöfen.

Dortmund setzt bei PHOENIX auf den integrativen Wandel von Industrierelikten, die sich bislang dem urbanen Kontext entzogen haben. Foto: Hans Blossey

Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Alt-OB Gerhard Langemeyer und Baudezernent Ludger Wilde nahmen den Preis am 27. September im Kleinen Haus des Staatstheaters in Mainz entgegen. „Die kontinuierliche Zusammenarbeit aller Beteiligten an der neuen Dortmunder Stadtlandschaft PHOENIX kann zu Recht als Musterbeispiel für den exzellenten Strukturwandel vom Industriezeitalter zur postindustriellen Stadt gewertet werden“, gab die Jury weiterhin bekannt.  

Das Projekt „PHOENIX - Eine neue Stadtlandschaft in Dortmund“ ist in der Form einmalig in der Bundesrepublik und vereinte öffentliche und private Investoren.

Das Projekt „PHOENIX - Eine neue Stadtlandschaft in Dortmund“ ist in der Form einmalig in der Bundesrepublik und vereinte öffentliche und private Investoren. 

Die interdisziplinär zusammengesetzte Jury (Stadtplanung, Architektur, Freiraumplanung und Denkmalpflege) unter Vorsitz von Prof. Undine Giseke würdigte die hohe stadträumliche Qualität, die durch die selbstverständliche Verzahnung und neue Nutzungscodierung der beiden ehemaligen Industrieareale Phönix West und Ost mit dem Stadtteil Hörde und darüber hinaus mit der Gesamtstadt geschaffen wurde.

Das Projekt trägt in herausragender Weise den aktuellen Anforderungen an zeitgemäße Lebensformen ebenso Rechnung wie den Herausforderungen an die Gestaltung des öffentlichen Raumes, dem sparsamen Ressourcenverbrauch sowie den Verpflichtungen gegenüber der Orts- und Stadtbildpflege.



DER DEUTSCHE STÄDTEBAUPREIS

  • - hat die Förderung einer zukunftsweisenden Planungs- und Stadtbaukultur zum Ziel,

  • - prämiert in der Bundesrepublik Deutschland realisierte städtebauliche Projekte, die sich durch nachhaltige und innovative Beiträge zur Stadtbaukultur sowie zur räumlichen Entwicklung im städtischen und ländlichen Kontext auszeichnen und

  • - ist mit einem Preisgeld von 25.000 € verbunden.


Deutscher Städtebaupreis
Nahmen den Städtebaupreis in Mainz für die seinerzeit wagemutige Idee entgegen, das Stahlwerksgelände von PHOENIX Ost zu fluten: Oberbürgermeister a.D. Dr. Gerhard Langemeyer, Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Dezernent Ludger Wilde.

Nahmen den Städtebaupreis in Mainz für die seinerzeit wagemutige Idee entgegen, das Stahlwerksgelände von PHOENIX Ost zu
fluten: Oberbürgermeister a.D. Dr. Gerhard Langemeyer, Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Dezernent Ludger Wilde.