Der Botanische Garten Rombergpark zählt europaweit zu den größten botanischen Waldgärten - auch Arboretum genannt. Aus dem 1820 von der Familie von Romberg angelegten Landschaftspark entwickelte sich ab 1927

ein 65 Hektar großer botanischer Garten mit einer Spezialsammlung seltener Bäume und Sträucher. Heute wachsen hier 4.500 verschiedene Gehölzarten und -sorten. 


Rombergpark: Uralte Bäume und tropisches Flair

Pflanzenschauhaus

Auf einer Fläche von 1.000 Quadratmetern findet sich in den Pflanzenschauhäusern des Rombergparks ein umfassender Fundus tropischer und subtropischer Pflanzen. Der schöne Teich lädt zum Verweilen ein.

Der nördliche Teil des Rombergparks ist im Stile eines alten englischen Landschaftsparks angelegt, deren Pflanzung weit in das 18. Jahrhundert zurückreicht. Viele der alten Bäume wie die Platanen, Eichen und Buchen stehen heute unter Naturdenkmalschutz.



Wunderschön ist die Lindenallee. Von hier aus erreicht man den Clematisgarten mit dem englischen Staudenbeet, das ab Mitte Juni eine blühende Attraktion ist. Der Schulgarten zeigt Sammlungen von Zwerggehölzen, blühenden Rhododendren und Azaleen.

In den Pflanzenschauhäusern sind tropische Pflanzen aus Nordamerika und aus Afrika beheimatet. Die vier Häuser sind aufgeteilt in ein Kakteen- und Sukkulentenhaus, ein faszinierendes Farnhaus mit einem Steinkohlewald aus Baumfarnen, Schachtelhalmen und einem riesigen Kohlebrocken aus 1.000 m Tiefe.





Außerdem gibt es ein Warmhaus für Pflanzen der Tropenwälder mit 30 Grad Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit und einem sogenannten Kalthaus für Kamelien, Zitronen und duftendem Jasmin.

Im östlichen Teil des Botanischen Gartens Rombergpark liegt der Sumpfteich mit seinen Sumpfzypressen, den über 200 Jahre alten Buchenbeständen und den pflanzengeographischen Abteilungen aus Nordamerika und Asien, die die dortigen Wälder nachbilden.


Botanischer Garten Rombergpark