Interkulturelle Vielfalt

25.10.2016

Ein Fels in der Brandung im Kampf für Menschenrechte...

... und die Freiheit politischer Gefangener. Zum 50 Jährigen Bestehen der Dortmunder Amnesty International Schülergruppe.

Amnesty International (ai) ist eine international hoch geachtete Organisation, die sich für politische Gefangene, Menschenrechte und Meinungsfreiheit einsetzt. Seit 55 Jahren gibt es die 1977 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Organisation. Im Mai 1961 gegründet, folgte bereits zwei Monate später die deutsche Sektion. Auch in Dortmund fanden sich Menschen, die sich engagieren wollten. 1964 gründete Karl-Heinz Kammertöns in der Nordstadt eine Lehrergruppe am Helmholtz-Gymnasium. 1966 wurde dort auch eine Schülergruppe gegründet. Das Besondere: Es war die erste deutsche Schülergruppe von Amnesty International. Jetzt wurde dieses Ereignis gefeiert.


Vom Nordstadtblogger Alexander Völkel

Ein Gedenkstein und ein Korbinians-Apfelbaum zum Jubiläum

Ein 1,5 Tonnen schwerer Gedenkstein - er wirkt wie ein Fels in der Brandung - und ein Korbinians-Apfelbaum in Hörde erinnern nun an diesen Meilenstein in der Geschichte von Amnesty International. 60 bis 70 Aktive nehmen in Dortmund regelmäßig an Aktionen teil.

Es gibt eine Hochschul- und eine Jugendgruppe, eine Asylberatung und offene Angebote wie Gruppenabende und Info-Veranstaltungen im ai-Büro in der Siegfriedstr.12. Noch mehr Menschen arbeiten online mit, in dem sie sich zum Beispiel an Online-Petitionen beteiligen oder Informationen zu Aktionen oder Schicksalen in sozialen Netzwerken verteilen. Insgesamt 430 Unterstützer gibt es allein in Dortmund. 

Dass es dieses besondere Jubiläum zu feiern gibt, ist Dr. Gerhard Niemöller zu verdanken. Der Pädagoge war mit Karl-Heinz Kammertöns in der Lehrergruppe aktiv und hatte die Schülergruppe am Helmholtz-Gymnasium initiiert, berichtet Linda Schmidt (53). Seit 1985 engagiert sie sich bei ai in Dortmund, ist Gruppensprecherin und hat eine Chronik zum Jubiläum zusammengestellt. Der Initiator kann nicht mehr mitfeiern: Gerhard Niemöller starb im Jahr 2008 im Alter von 82 Jahren.

"Niemöller war Lehrer für Latein und Religion und ein hochpolitischer Mensch", so Schmidt. Er war in der Friedensbewegung aktiv, hat Beratung für Kriegsdienstverweigerer organisiert und auch einen Pädagogik-Aufsatz über die Friedensarbeit mit Schülerinnen und Schüler geschrieben.

55 Jahre im Einsatz für politische Gefangene weltweit

Er wollte die Schüler - damals war das Helmholtz noch eine Schule nur für Jungen - sensibilisieren: "Anfang und Mitte der 1960er war es noch ein ganz anderes gesellschaftliches Klima und bei weitem nicht so rebellisch wie einige Jahre später. Man musste sich noch rechtfertigen und der Kalte Krieg hatte Hochkonjunktur", so die ai-Aktivistin.

Einige Politiker im Westen verdächtigten die Amnesty-Aktivisten damals als "fünfte Kolonne Moskaus", im Osten galten sie im Zweifelsfall als Agenten der Briten und US-Amerikaner. "Amnesty musste darstellen, dass man unabhängig ist - finanziell wie ideologisch. Wir haben keine finanziellen Zuwendungen von Regierungen angenommen - bis heute", verdeutlicht Martin Schnitt (57), seit 1993 AI-Mitglied und ehrenamtlicher Aktionsreferent beim Bezirksverband für Dortmund.

Daher war es für AI wichtig, dass jede Gruppe politisch Verfolgte aus den drei politischen Machtbereichen - dem Westen, dem Ostblock und blockfreien Staaten - "adoptierte", um sich keine politische Tendenz vorwerfen zu lassen.

Amnesty International stellte den Sektionen sogenannte "Casesheets", zu Deutsch Fallblätter, mit den Schicksalen der Inhaftierten und Informationen zu Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Üblich war, dass sich in jedem Land eine Gruppe um eine Person kümmerte, erklärt Brigitte Grimm (61) das damalige System. Sie ist seit 1986 bei ai aktiv und arbeitet in Dortmund ehrenamtlich als Interessentenbetreuerin.  

Politisches Engagement im schwierigen politischen Klima

Niemöller ließ sich vom schwierigen politischen Klima nicht abschrecken. Ihm war wichtig, nicht nur auf Schüler einzuwirken, sondern ihnen zu helfen, die Ideen selbst umzusetzen und auszuleben, um als selbstbestimmter Schüler zu handeln. Im Mittelpunkt der Arbeit stand die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen.

Im Mai 1966 gründete sich eine kleine Schülergruppe in der Nordstadt. Unter ihnen war auch Friedhelm Quade (heute 67). Er ließ sich von Niemöller inspirieren, studierte später ebenfalls  Theologie und arbeitete als Pfarrer. Er und seine Klassenkameraden übernahmen - wie andere Gruppen auch - drei Fälle.

Schon im August 1966 hatten sie den ersten Erfolg: Sie hatten sich um die Freilassung von Mohamed Hassan bemüht. Der Lehrer saß seit einem Jahr ohne Anklage und Verfahren im Königreich Bahrain in Untersuchungshaft. Ein Land, in dem die Väter der Schüler unterschreiben mussten, dass ihre Kinder keine politischen Meinungen äußern. "Wir hatten im besten Englisch an den Scheich geschrieben - irgendwie altertümlich", erinnert sich Quade.

Schüler hatten mit ihrem Engagement Erfolg - Freilassungen erreicht

Das Justizministerium antwortete ihnen, dass der Lehrer sich an Unruhen beteiligt und auch Sprengstoff in seiner Wohnung gelagert habe. Die Dortmunder Schüler konnten das kaum glauben - schließlich unterstützte ai damals ausschließlich gewaltfrei agierende Gefangene.

Auf Nachfrage in London wurde deutlich, dass Hassan offenbar Kritik an der gewaltsamen Niederschlagung eines Arbeiterstreiks geäußert hatte und eine Schreibmaschine besaß. Doch in Bahrain war das ohne Lizenz strafbar. Munitioniert mit diesen Fakten, schrieben die Dortmunder erneut. Sie bekamen daraufhin eine Antwort von einem Polizeikommandanten. In dem Brief stand nur aus einem Satz: "Mohamed Hassan ist am 3. August 1966 entlassen worden."

"Er gehörte zu den vergessenen Gefangenen und man scheute offenbar die internationale Kritik. Deshalb haben sie ihn entlassen", ist sich Quade sicher. Die schnelle Freilassung des Lehrers, der sich anschließend bei den Dortmunder Schülern bedankte, war ein Glücksfall für die Schülergruppe.

"Das hat uns Auftrieb gegeben. Wir konnten damit in der Schule Werbung machen", berichtet Friedhelm Quade. Neben der Gruppe in seiner Klasse entstanden sehr zügig fünf weitere Schülergruppen. Vertreter trafen sich in einer Koordinierungsrunde, die Teil der Schülermitverwaltung des Helmholtz-Gymnasiums wurde. 

Nordstadt-Schüler sammelten Geld, informierten und organisierten Protest

Doch schnelle Erfolge waren eher die Ausnahme: Ein Fall - das Schicksal von Maria Celeste - hat die Dortmunder Schülergruppe über Jahre begleitet. Maria Celeste hatte im brasilianischen Radio zum Widerstand gegen den Militärputsch 1964 aufgerufen. Daraufhin wurde sie vor den Augen ihrer Kinder unter Gewehrkolbenschlägen verhaftet,  im Gefängnis misshandelt, gefoltert und zu sechs Jahren Haft wegen "Subversion" verurteilt.

Die Dortmunder Schüler setzten sich für ihre Freilassung ein und sammelten zudem Geld für ihre Kinder, damit diese weiter zur Schule gehen konnten. Alle drei Kinder haben eine Ausbildung machen können - auch dank der vielen Briefe und Geldspenden aus Dortmund. 

Nach vier Jahren kam sie aus der Haft - unter anderem weil die Schüler anlässlich eine Neuverhandlung vor dem Militärgericht eine Briefaktion organisierte.

Die vielen Briefe machten offenbar Eindruck: Aus zuverlässiger Quelle erfuhren wir, dass unsere Aktion zur Entlassung von Maria Celeste führte – eine große Ermutigung für unsere Arbeit!"


Ein Sohn von Maria Celeste kam sogar zum 20-jährigen Bestehen der ai-Schülergruppe ins Helmholtz-Gymnasium. "Es war ein einmaliges Erlebnis für alle Beteiligten, weil sie die Familie so lange begleitet hatten", verdeutlicht Schmidt. Das Engagement für Celeste ging auch nach der Haftentlassung nach vier Jahren weiter: "Sie hat ja auch nicht aufgehört, sich politisch zu engagieren." 

Unterstützung für die Familien von politisch Verfolgten organisiert

Geld benötigten die Schüler aber auch für Clement Togwe Mojo, der in Rhodesien, im heutigen Simbabwe als politischer Gefangener in einem Internierungslager saß: Er wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt, weil er sich für die Abschaffung des Zweiklassenwahlrechts stark gemacht hatte.

Doch mit Notstandsgesetzen hatte der weiße Premier Jan Smith alle Oppositionsparteien verboten und politische Kritiker - überwiegend Farbige - verhaften lassen.

Sie wurden misshandelt und gefoltert. Darunter litten auch deren Familien. Im Falle Mojo mussten die acht Kinder von der Missionsschule genommen werden, weil die Familie das Schulgeld nicht mehr aufbringen konnte. Daher haben die Dortmunder neben den Freilassungsbriefen auch Geld gesammelt. "Für ihn haben wir unter anderem auch ein Paket mit warmen Anziehsachen geschickt", so Quade.

Die zentrale Frage für die Schüler: "Wie kommen wir denn an Geld?" Sie ließen sich viel einfallen: Sie haben im Rombergpark gearbeitet und ihren Lohn gespendet. Außerdem haben sie Tanzabende organisiert, um Geld einzunehmen. "Dafür haben wir uns die Mädchen aus der Gertrud-Bäumer-Schule in der Nachbarschaft ausgeliehen", erinnert sich Quade und lacht.

Um Aufmerksamkeit zu erzeugen, organisierten sie auch Schülerproteste auf dem Schulhof und versteigerte Sachspenden- die Schulband spielte dabei. Die Lehrer-Gruppe hat sich ebenfalls um Spenden bemüht: Sie haben unter anderem bei einer Aktion gekellnert. 

Humanitätspreis der deutschen Freimauerer für Dortmunder Schülergruppe

Ihre Arbeit sorgte für Aufmerksamkeit - nicht nur die Tageszeitungen, auch Hörfunk und das WDR-Fernsehen berichteten, freut sich Quade auch heute noch über die damalige Resonanz. 1971 bekam die Schülergruppe den mit 5000 Mark dotierten Humanitätspreis der deutschen Freimauerer. Zu der großen Festveranstaltung in Kassel ist Niemöller mit der Schülergruppe hingefahren. Die Freimaurer sahen ihren Einsatz für die Menschlichkeit als auszeichnungswürdig.

Gut funktioniert hat auch die Versteigerung von Werken heimischer Künstlerinnen und Künstler. Doch nicht alle Aktionen waren erfolgreich: Um 1981 für eine Zahnbehandlung für den inhaftierten Gewerkschafter Joseph Msika in Rhodesien Geld zu sammeln, hatte die Gruppe 30 Dortmunder Zahnärzte angeschrieben. Doch es kamen dabei nur fünf Mark zusammen - allein neun Mark wurden allerdings für das Porto für die "Bettelbriefe" ausgegeben.

Dennoch schaffte es die Schülergruppe, insgesamt 3500 Mark aufzubringen, um Msika und seine Familie zu unterstützen. Dieser saß jahrelang ohne Verhandlung in Haft. Nach Jahren wurde er - unter anderem durch den Druck von ai - freigelassen. Später wurde Msika sogar Minister in Zimbabwe.

Apropos Porto: Das war einer der größten Kostenfaktoren. Denn in aller Herren Länder mussten damals Einschreiben verschickt werden. In der Chronik ist das Einschreiben nach Rhodesien dokumentiert. Meistens gab es keine Antwort.

Regelmäßiger Briefaustausch mit dem Umfeld von Nelson Mandela

Wenn enge Briefkontakte entstehen, ist dies etwas Besonderes: Meistens allerdings zu Vertrauten, Freunden oder Angehörigen der Gefangenen, da diese meist nicht selbst schreiben durften oder konnten.

"Einen regen Briefaustausch gab es mit Helen Joseph, einer engen Freundin von Nelson Mandela. Es ist nicht immer üblich, dass man Antwort bekommt. Gerade damals", erinnert Brigitte Grimm. Doch auch wenn die Briefe - damals wie heute - nicht beantwortet werden, kommen sie dennoch an und zeigen auch Wirkung: "Die Masse macht es schon aus - das berichten uns auch die Übersetzer vor Ort", so Grimm. "Man kann es auch an den Reaktionen merken - oft erst indirekt und Jahre später."

Doch auch andere Wege der Briefzustellung versuchte die Dortmunder Schülergruppe: Sie schrieb einen Brief an das Auswärtige Amt anlässlich des Besuchs des brasilianischen Präsidenten Artur da Costa e Silva in Bonn mit der Bitte, das Freilassungsgesuch für Maria Celeste weiterzugeben.

Dieses Mal gab es eine Antwort - aber anders als gedacht: Im Februar 1967 bekamen die Schüler Post von der Dortmunder Staatsanwaltschaft - auf Veranlassung des Auswärtigen Amtes. Ein Oberstaatsanwalt teilte ihnen mit, dass es keine Möglichkeit gab, das Schreiben zu übergeben.

Dieses Schreiben kam als Einschüchterungsversuch bei Eltern, Lehrern und Schülern an. Die Eltern hatten Sorge, dass ihre Kinder dadurch Nachteile erleiden könnten. "Zwei Schüler wurden von der Gruppe abgemeldet", erinnert sich Friedhelm Quade. "Das waren noch sehr repressive Zeiten", ergänzt Brigitte Grimm.

Einsatz für Menschenrechte und gegen die Todesstrafe

Die Arbeit hat sich seit dem deutlich verändert: Früher war Amnesty eine "Gefangenenhilfsorganisation" - so hieß sie auch offiziell. Es sind mittlerweile viele Arbeitsgebiete hinzugekommen, ohne den Einsatz für gewaltlose politische Gefangene zu vernachlässigen.

Amnesty engagiert sich für die Abschaffung der Todesstrafe, setzt sich für die Meinungsfreiheit und unterschiedliche soziale Rechte ein. Das Recht auf Bildung und auf Zugang zu Wasser sind nur zwei Bespiele. "Wir arbeiten jetzt viel zu Themen, nicht nur zu Schicksalen", verdeutlicht Martin Schnitt. Auch den Schutz von digitalen Rechten hat ai auf der Agenda.

Das gesellschaftliche Klima hat sich seit der Gründung der Dortmunder Gruppen schon mehrfach verändert: "Ich hatte den Eindruck, dass nach der Entspannung in den 70er-Jahren es in den 80er-Jahren mit der Friedensbewegung wieder rauer wurde. Es ging darum, Farbe zu bekennen – das erzeugte auch Konfrontation", erinnert sich Linda Schmidt.

In den 1990er stand vor allem Kampagnenarbeit zu Frauenrechten, zu Folter und zur Todesstrafe auf dem Programm. Das Ziel:  ein Bewusstsein zu schaffen und zu sensibilisieren. In Dortmund haben sie viel zu den Partnerstädten - unter anderem zu Xian in China - gearbeitet.

"Heute ist Amnesty gesellschaftlich sehr akzeptiert. Man muss sich nicht mehr rechtfertigen. Im Gegenteil: Die Schülerinnen und Schüler fragen heute nach einer Bescheinigung für die Mitarbeit", erlebt Brigitte Grimm. Der Unterschied: Hatten im Mai 2003 die Schüler noch Plakatwände und Säulen in der Stadt gestaltet, machen sie heute Flashmobs.

Methoden haben sich verändert: Vieles geht heute vor allem Online

"Die Methoden sind ähnlich. Es geht noch immer darum, Öffentlichkeit herzustellen - aber mit modernen Mitteln", betont Linda Schmidt. Mittlerweile werden mehr E-Mails als Briefe verschickt - deutlich mehr, berichtet Brigitte Grimm. Doch Infostände und Spendenaktionen gibt es weiter. Vieles läuft heute über soziale Netzwerke.

Es gibt zudem viele Online-Petitionen. "Die Beteiligung ist da sehr viel stärker als noch über Briefe. Über kürzere Zeiträume können wir sehr viel schneller mehr Menschen mobilisieren", freut sich Schnitt über die Möglichkeiten. Binnen weniger Tage lassen sich so mehrere tausend Unterschriften sammeln.

"Das wäre mit konventionellen Briefen gar nicht möglich gewesen. Sie können sich schneller und niederschwelliger beteiligen und die Petitionen und Informationen auch direkt weitergeben und teilen." So lassen sich schnell und unkompliziert Netzwerke aufbauen. Viele Menschen machen daher auch "nur" virtuell bei Amnesty mit.


Weniger Gruppen: SchülerInnenarbeit leidet unter dem "Turbo-Abi"

Doch auch die Arbeit in den Schulen geht weiter: "die Aktiven von ai geben regelmäßig Unterrichtsstunden und machen Expertenbesuche - Gaby Fendel ist für die Menschenrechtserziehung im Bezirk Dortmund zuständig. Doch die Zahl der Schülergruppen ist stark rückläufig - vor allem durch die Einführung des "Turbo-Abis", berichtet Brigitte Grimm. Für Arbeitsgemeinschaften bleibe kaum mehr Zeit.  

Aktuell gibt es nur noch am Reinoldus- und Schiller-Gymnasium eine AI-Gruppe. Vielleicht ändert sich das in den kommenden Jahren ja auch wieder. Der neue "Fels in der Brandung", der in Hörde errichtet wurde, könnte dazu ja auch Denkanstöße liefern. Gerhard Niemöller würde es sicher freuen, wenn es auch an seiner ehemaligen Schule in der Nordstadt wieder eine Schüler-Gruppe geben würde, ist sich Friedhelm Quade sicher. Noch Jahre nach seiner Pensionierung ist er jede Woche in die Schule gefahren, um die Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Doch ein Nachfolger hat sich nicht mehr gefunden.

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